Jugendpressetag: "Gesundheitspolitik" in Berlin

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Am 2.06 gab es einen Pressetag für junge Journalisten zum Thema Gesundheitspolitik. Das ganze  fand im Gesundheitsministerium in Berlin statt. An diesem Tag haben wir erst mit dem Gesundheitsminister Hermann Gröhe diskutiert und sind anschließend ins Robert-Koch-Institut gefahren. Angefangen hat der Tag mit einer Gesprächsrunde mit dem Minister für Gesundheit.

Bei diesem Gespräch hat Hermann Gröhe angefangen, erst über sich etwas zu erzählen. Herr Gröhe war selbst früher Redakteur einer Schülerzeitung und hat nach seinem Abitur Jura studiert. Des Weiteren ging es in dem Gespräch darum, dass die Regierung sehr eng mit dem Robert-Koch-Institut zusammenarbeitet. Im Robert-Koch-Institut werden Krankheiten überwacht und dort gehen auch die Meldungen von meldepflichtigen Krankheiten hin. Das Robert-Koch-Institut kümmert sich auch um die Impfungen in Deutschand. Gerade gibt es einen neuen Gesetzentwurf zum Thema Impfen. Eltern, deren Kinder in die Kita wollen, sollen vorher ein Beratungsgespräch zum Impfen geführt haben. Sollte dieses nicht erfolgt sein, wird diese Person gemeldet. Das ist vor allem wichtig für die Kinder, denn es gibt einen guten Schutz vor Kinderkrankheiten, wenn über 95% der Menschen geimpft sind.

Ein weiteres wichtiges Thema war auch die Anzahl von Krankenschwestern in den Krankenhäusern. Krankenhäuser haben nun ein Jahr Zeit, die Anzahl der eingesetzten Pflegekräfte zu melden, damit auch so viele PflegerInnnen eingesetzt werden können, wie nötig sind. Nach dem kleinen Vortrag folgte die Fragerunde, in der wir Redakteure unsere Fragen an Herrn Gröhe stellen konnten. Nach der Fragerunde haben wir noch zwei Gruppenfotos gemacht und dann ein einzelnes Foto mit dem Minister für Gesundheit bekommen. Danach sind wir alle zur U-Bahn gegangen und haben uns auf den Weg zum Robert-Koch-Institut (RKI) gemacht.

Dort angekommen haben wir uns einen Vortrag über das Institut angehört. Das Institut wurde von Robert Koch (1843-1910) eröffnet. Es gibt vier Standorte. Drei davon sind in Berlin und einer in Wernigerode. Es arbeiten 1200 Menschen für das RKI, davon sind 450 Forscher und 50 Auszubildende. Im Robert-Koch-Institut werden Infektionskrankheiten, aber auch andere Krankheiten erforscht, statistische Erhebungen gemacht und sie erstatten regelmäßig Bericht an die Regierung, beispielsweise zu politischen Themen, die mit der Gesundheit zu tun haben. Nach dem Vortrag wurde die Gruppe in zwei kleine Gruppen aufgeteilt. Im ersten Teil sind wir in ein Labor gegangen und dort hat uns ein Forscher etwas zu HIV erzählt. Er hat uns erklärt, wie das HI-Virus aufgebaut ist und wie die Krankheit verläuft. Als der kleine Vortrag des Forschers zu Ende war, sind wir zurück in den Hörsaal gegangen. Dort hat uns ein Professor von der Humboldt-Universität erklärt, wie man anhand einer Computersimulation die Ausbreitung von Infektionskrankheiten beschreiben kann. Dazu werden Daten von Reisen gesammelt, also wo jemand hinfliegt, wer über die Flughäfen in Deutschland einreist, wie und wo welche Krankheit ausbricht etc. Das ganze wird dann zusammen mit einer mathematischen Theorie zusammengefügt, und in einem Computerprogramm simuliert und dann kann man sehen, wie sich die Krankheit ausgebreitet hat. Um 15:30 Uhr war der Tag zu Ende und alle Teilnehmer haben sich wieder auf den Rückweg gemacht.

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