Den Quellen auf der Spur - Besuch im Stadt- und Kreisarchiv

1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 Rating 4.59 (11 Votes)

Im Unterricht des Faches Gesellschaftslehre beschäftigen sich Schülerinnen und Schüler mit Quellen, die vor vielen Jahren entstanden sind. Diese Quellen sind in unseren Schulbüchern zwar abgedruckt, aber wo finden sich eigentlich die Originale und wie werden diese aufbewahrt? Diesen Fragen ging der Geschichts-Projektkurs der Jahrgangsstufe Q1 von Herrn Raths nach und besuchte heute das Paderborner Stadt- und Kreisarchiv.

Das Archiv befindet sich im Technischen Rathaus an der Pontanusstraße im Westen Paderborns. Dort werden alle Dokumente - also Texte, Bilder oder Karten - gesammelt, die in der Stadt oder dem Kreis Paderborn entstanden und so wichtig sind, dass man sie aufbewahren muss. Dazu zählen zum Beispiel sehr alte Urkunden, die älteste im Archiv stammt aus dem 15. Jahrhundert und ist mit vielen Siegeln verziert, Akten aus der Stadtverwaltung oder auch Zeitungen.

Diese und viele andere Dokumente zeigte der Leiter des Stadt- und Kreisarchivs Herr Grabe den Schülerinnen und Schülern des Projektkurses bei ihrem Besuch. Nach einer kurzen Einführung zu den Aufgaben eines Archivs führte Herr Grabe die Gruppe zunächst durch den Lesesaal des Archivs und erklärte, wie man die Archivalien einsehen und welche technischen Hilfsmittel man nutzen kann. Anschließend begleitete der Archivar die Schülerinnen und Schüler durch die Magazinräume, in denen die vielen Dokumente auf rollbaren Regalen gelagert werden. In den Magazinräumen muss immer dieselbe Temperatur und dieselbe Luftfeuchtigkeit herrschen, damit die wichtigen und teilweise wertvollen Texte, Bilder oder Karten nicht langsam zersetzt werden.

Zum Abschluss der Führung gewährte Herr Grabe den Schülerinnen und Schülern noch Einblicke in besondere Dokumente aus der Zeit des Nationalsozialismus - schließlich beschäftigt sich der Projektkurs mit der Geschichte der Paderborner Jüdinnen und Juden zur Zeit des Dritten Reiches. Mithilfe dieser Dokumente möchten die Schülerinnen und Schüler weitere Informationen über die Lebensgeschichten von jüdischen Kindern herausfinden, die sie am Ende des Schuljahres als Projektarbeit abgeben und im nächsten Schuljahr vielleicht wieder als Buch herausgeben möchten.

Kommentar schreiben

Sicherheitscode
Aktualisieren

Ausgefragt: Die Frage der Woche!

Wie haben sie den ersten Advent gefeiert?

Frau Appelbaum: Auf einer Fortbildung in einem Kloster.

Frau Gerlach: Ich habe im Schnee gefeiert, im Sauerland.

Frau Baldauf: Ich habe einen Adventskrankz gebastelt, eine Kerze angezündet und mit meiner Familie den Tag im Schnee verbracht.

Herr Tacke: Gar nicht.

Frau Reichling: Ich habe mich ausgeruht.

Frau Zwingmann: Mit Kerze, Plätzchen und ich war auf dem Weihnachtsmarkt in Borchen!

Frau Hartung: Ich habe mit meiner Tochter einen Schneemann gebaut.

Frau Weiser: Gar nicht.

Herr Bürger: Mit meiner Familie habe ich Weihnachtsgeschichten gelesen und ein Karlson vom Dach Spiel gespielt.

Hier klicken, um das Ergebnis der letzten Frage der Woche zu sehen!

Wer ist online