Der Auftritt bei "World of Dance" in Holland

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Einige Schülerinnen aus der Q1 haben sich mit ihrer Tanzgruppe für "World of Dance" in Holland qualifiziert. Eine von ihnen berichtet, wie der Tag verlief.

Am 13.11.2016 ging es für mich und meine Tanzgruppe "House of Ra" nach Holland. Dort fand die Europameisterschaft statt, die "World of Dance" heißt. Bei dieser Meisterschaft waren Länder wie Russland, Frankreich, Italien, Ukraine, Holland und natürlich auch Deutschland vertreten.

Wochen lang haben wir uns vorbereitet, um 5 Minuten lang die Bühne zu rocken. Hinter diesen Minuten steckt so viel mehr Arbeit, Fleiß und Schweiß als man denkt. Beim Training hieß es volle Konzentration und Aufmerksamkeit, um die Show rechtzeitig fertig zu stellen. Für uns waren es harte Stunden, an denen wir jedes Mal mehr an uns arbeiten mussten, um die Show zu perfektionieren.

Nun ging es für uns mit dem Bus ab nach Holland, um den Leuten zu zeigen, was wir auf die Beine gestellt haben. Als wir in Holland angekommen sind, hieß es für uns nur noch Vorbereitung, also für uns Mädchen: Ab ins Badezimmer – Outfit anziehen und das Make-up auftragen. Denn abgesehen von einem auffälligen Outfit, ist das Make-up für uns Tänzer wichtig, da die Mimik auf der Bühne ebenfalls entscheidend ist. In der Zeit, wo wir auf unseren Auftritt gewartet haben, schauten wir den anderen Tänzern zu. Jede Tanzgruppe hat einen super Job abgeliefert und hat meinen vollen Respekt verdient.

Desto näher unser Auftritt rückte, desto mehr stieg meine Aufregung. Auf dieser Bühne zu stehen ist eine große Ehre, denn es ist nicht selbstverständlich, dort mitzumachen zu dürfen und nicht alle Tanzgruppen werden zu dieser Meisterschaft zugelassen. Als es soweit war, mussten wir uns hinter der Bühne aufstellen und warten, bis wir aufgerufen werden. „Make some noise for House of Ra!“ Mit diesem Satz wurde der Vorhang geöffnet, wir gingen auf die Bühne und konnten mit unserer Show beginnen. Wir stellten uns in unserer Position auf, der Blick nach unten gerichtet und warteten gespannt, bis die Musik ertönte. Die Musik fing an und plötzlich schaltet dein Kopf ab und du bist so konzentriert und fokussiert auf den Tanz, als wäre man von der einen auf die andere Sekunde ein anderer Mensch. Denn nur die Choreografie ist in deinem Kopf und alle anderen Gedanken sind im Hintergrund. Du weißt ganz genau, dass die Blicke aller Zuschauer nur noch auf die Gruppe gerichtet sind und du dein Bestes geben musst. Doch dann sind die letzten Schritte sind getan, der Blick ist zum Publikum gerichtet und dir fällt eine Last vom Herzen, da der Auftritt gelaufen ist, wie geplant. Die 5 Minuten sind vorbei. Ich war, wie die anderen auch, völlig außer Atem, aber dennoch gingen wir mit Stolz und einem Lächeln von der Bühne.

Nachdem alles hinter uns war, fand die Siegerehrung statt. Leider haben wir keinen der vorderen Plätze erzielt, doch das war auch nicht der Hauptgedanke von uns. Für uns war es wichtig, eine großartige Show zu liefern und das haben wir auch. Wir sind stolz auf das, was wir in den Wochen erarbeitet haben. Der Weg ist für uns noch nicht zu Ende, denn aufhören werden wir nicht, nein im Gegenteil – wir werden immer weiter machen.

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Ausgefragt: Die Frage der Woche!

Musikgeschmack, Lieblingslied und Lieblingsalbum

 

Bei der Umfrage kam raus, dass die meisten Schülerinnen und Schüler Deutschrap hören.

Viele Blackberry sky, Yapma, Mamacita,Ferrari, Aleen oder Standart. Einige hören aber auch englische Lieder wie Pillow talk oder Thotiana.

Bei den Musikrichtungen ist es sehr vielfältig. Die Schülerinnen und Schüler hören englische Musik, traurige Musik, Rap, Pop und Hip Hop.

Die Lieblingsalben sind: Ya Hero Ya Mero, Hoodie season, The Album, 17 und Free 6lack. 

 

 

 

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