Denkmäler in Paderborn

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Liebe Leserinnen und Leser,
unter dem Begriff Denkmal können Sie sich sicherlich etwas vorstellen. Denkmäler sind ein Teil unserer Geschichtskultur, die aus einer bestimmten Intention gebaut wurden. Anhand ihrer epochalen Behandlung ist ein Wandel der Geschichtskultur festzustellen. Viele Denkmäler erlitten im Laufe der Zeit einen Bedeutungsverlust und werden heutzutage kaum wahrgenommen. 

 

 

Der Projektkurs Geschichte des zwölften Jahrganges der Friedrich-von-Spee-Gesamtschule widmete sich der Aufgabe, eine nähere Untersuchung von Paderborner Denkmälern vorzunehmen und anhand dieser den Wandel der Paderborner Geschichtskultur aufzuweisen.

So wurden beispielsweise das Bergschloss namens Wewelsburg, der steinerne Infanterist in den Paderwiesen und weitere Denkmäler wissenschaftlich untersucht. Neben der Friedrich-von-Spee-Gesamtschule befassten sich auch andere Schulen mit der Untersuchung von Denkmälern ihrer Stadt. 

 

 

Die Universität Duisburg-Essen weiß die geschichtswissenschaftliche Arbeit der jungen Forscher zu schätzen und lud die Projektkurse zu einer Abschlusstagung des gemeinsamen Projektes „Denkort Denkmal – Denkmäler als Ausdruck regionaler Identität" ein. Gefördert wird das Programm durch die „Robert Bosch Stiftung". Am 16.06.2014 um 11:30 Uhr wurde die Veranstaltung eröffnet. Mit den Grußworten der Studiendekanin Prof. Dr. Claudia Claridge wurde das Programm gestartet, worauf die Begrüßung und Einführung durch die Projektleitung Prof. Dr. Markus Bernhardt, Simone Frank M.A und Mareike-Cathrine Wickner M.Ed. folgten. Hierbei wurde klargestellt, dass die Geschichtswissenschaft mit anderen Wissenschaften gleichzustellen ist. Historiker gehen den wahren Begebenheiten auf den Grund, indem sie die historischen Quellen auswerten und ein schlüssiges Gebilde der Ereignisse aufstellen. Nach der Begrüßung und Einführung knüpften die Projektkurse mit ihren Forschungsergebnissen an. 

 

 

Den Anfang setzte die Albert-Schweitzer Grundschule aus Bottrop mit dem Thema „Denkmäler in Bottrop – die Kinder der Albert-Schweitzer Schule entdecken, klappen, schauen, drehen, falten, lesen". Die Kinder stellten diverse Denkmäler und ihre Arbeitsprozesse vor. Ihre erarbeiteten Ergebnisse haben sie in einem „Lapbook" festgehalten. 

Als zweites kam die Friedrich-von-Spee-Gesamtschule aus Paderborn dran. Die Schüler thematisierten „[den] Wandel der Paderborner Geschichtskultur am Beispiel verschiedener Denkmäler". Anhand von verschiedenen Denkmälern haben sie in drei Phasen den Wandel der Paderborner Geschichtskultur vorgestellt. Die erste Phase war „die Zeit des Verdrängens". Die zweite Phase war „die Zeit der Aufarbeitung". Die dritte und letzte Phase war „die Zeit der öffentlichen Diskussion". 

 

 

„Gedenk des Krieges! Kriegerdenk- und Mahnmale in Wesel als Ausdruck der Geschichte" lautete das nächste Thema, das die Schüler des Andreas-Vesalius Gymnasiums aus Wesel präsentierten. Sie befassten sich mit dem Hintergrund, dem Zweck, dem Sinn und mit der zeitgenössischen und heutigen Bedeutung, Betrachtung und Behandlung von Kriegerdenk- und Mahnmälern. 

 

 

Nach einer Pause stellte das Nikolaus-Groß-Abendgymnasium aus Essen das Thema „Das Reiterstandbild am Burgplatz in Essen – Eine Zeitreise der Wahrnehmung" vor, das die zeitliche Wahrnehmung des Denkmals von Wilhelm I. beschrieb. Die angeblich letzten Themen waren „Das Kapp-Putsch-Mahnmal in Gelsenkirchen" von dem Weiterbildungskolleg Emscher-Lippe aus Gelsenkirchen und „Das Kaiser-Wilhelm-Denkmal in Wesel – Von damals bis heute" von der städtischen Gesamtschule am Lauerhaas aus Wesel gewesen. Das Erstere befasste sich mit dem gescheiterten Putschversuch gegen die Weimarer Republik und das Letztere mit der Auffassung des Kaiser-Wilhelm-Denkmals in Wesel im Laufe der Zeit. Alle Forscherinnen und Forscher befassten sich im Grunde mit der Bedeutung ihrer Untersuchungsobjekte für unsere Zeit. Nach jeder Vorstellung wurden Fragen und Anregungen gestellt, die die Präsentanten zu beantworten hatten. Angefertigte Stellwände fassten die Themen im Austellungsbereich zusammen. Das letzte Wort Ergriff Prof. Dr. Markus Bernhardt mit seiner Abschlussrede. Die Projekt-Teilnehmer bekamen zu guter Letzt ein Zertifikat ausgehändigt. Zum Schluss konnte man sich dem Imbiss zuwenden und dem Ausstellungsbesuch beiwohnen.

 

 

Belal Sadjadi, Jg. 12

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Ausgefragt: Die Frage der Woche!

 

Wir haben unsere Mitschüler und Lehrer gefragt, wie sie die neue Handyregelung finden:

 

Lucy: Schlecht

Kevin: Könnte besser sein, auch in der Mittagspause

Lisa: Gut,weil die Pause so mehr Spaß macht.

Deniz: Egal

Angelina: Doof

Sabine: Wenn Sie gut angewendet wird, ist sie sinnvoll. 

Herr Filipiak: Gut, weil dann klar ist, wo Handys erlaubt sind und wo nicht.

 

 

 

 

 

 

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