Digitale Whiteboards - überflüssig oder unersetzlich für modernen Unterricht?

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Digitale Medien bestimmen viele Bereiche unseres Lebens. Vor ein paar Jahren hat die digitale Technologie auch in die Klassenzimmer der Schulen Einzug gehalten, in Form sogenannter „Interaktive Whiteboards“ oder „Smartboards“. Dies sind interaktive digitale Tafeln, die mit einem Computer und einem Beamer verbunden sind. Mithilfe des Beamers wird das Bild vom Computermonitor auf die weiße Fläche des Interaktiven Whiteboards projiziert. So lassen sich auf der Projektionsfläche Videos, vorgefertigte Arbeitsblätter, Bilder, Internetseiten und vieles mehr anzeigen. Zusätzlich können dann am Interaktiven Whiteboard mithilfe eines Stiftes handschriftliche Ergänzungen von Schülerinnen und Schülern oder Lehrkräften vorgenommen werden.

Vordergründig bieten Interaktive Whiteboards viele Möglichkeiten und kaum Nachteile, aber das Feedback der Lehrerinnen und Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler fällt gemischt aus. Eines der schlagkräftigsten Argumente für Interaktive Whiteboards ist die problemlose Einbindung von Filmen und Bildern, zum Beispiel im Geschichtsunterricht. Diese müssen dann nämlich nicht mehr über einen eigens aufzubauenden Beamer oder den Overheadprojektor gezeigt, sondern können einfach vom USB-Stick auf das Interaktive Whiteboard projiziert werden. Hierdurch verbraucht man auch nicht so viele Materialien wie zum Beispiel Overheadfolien. Die unterschiedlichen Möglichkeiten des Boards eröffnen auch größere Alternativen für eine abwechslungsreiche Gestaltung des Unterrichtes. Dies fördert unter anderem auch die Konzentration der Schülerinnen und Schüler. Allerdings gibt es auch negative Aspekte beim Einsatz von Interaktiven Whiteboards. So braucht es einige Zeit, um sich in die Technik einzuarbeiten. Dies ist besonders für technisch wenig bewanderte Lehrerinnen und Lehrer nicht einfach. Außerdem ist die Arbeit mit dem Whiteboard auch vorbereitungsintensiver. Die Lehrkräfte müssen um ihren Unterricht durchführen zu können erst die gesammelten Materialien speichern und anschließend auf den USB-Stick ziehen. Es sollte auch berücksichtigt werden, dass eine Voraussetzung für diese Art des Unterrichtes eine funktionierende Technik ist. Diese muss ständig gewartet werden und in jeder Stunde einwandfrei funktionieren.

Abschließend betrachtet überwiegen jedoch die positiven Effekte des Interaktiven Whiteboards. Daher stehen solche Anlagen in Großbritannien bereits in 500.000 Klassenräumen, und auch in Deutschland steigt die Anzahl der Schulen, die auf die neue Technologie setzen. Vielleicht gehört auch unsere Schule ja bald dazu.

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